Kalimera ist nicht nur eine Band,

Kalimera ist ein Prinzip.

“Kalimera ist keine Band, Kalimera ist ein Prinzip!”, haben wir mal gesagt. Was das für uns heißt? 

...Es war einmal…

...vor langer Zeit…

...vor etwa genau ein paar Jahren… ...oder so…


Da fanden sich ein paar Frauen* in einem kleinen Zimmerchen zusammen. Sie musizierten zusammen, sie tranken und lachten. Und das alles fern von dieser Musikwelt voller Männer… Und ja - es war so wunderbar – dass schnell klar war…. Sie mussten alle zu einer Gattung namens „Kalimera“ gehören.


Und so fingen sie an gemeinsam zu schreiben, zu reden, zu wachsen, zu singen, zu touren, zu streiten, zu vertragen und zu lieben. Viel ist dort schon entstanden aber viel wird es dort auch noch geben.


Kein Musikprojekt hat uns je so herausgefordert und an unsere Grenzen gebracht, wie es Kalimera geschafft hat.

Kalimera ist ein Prinzip - Das Prinzip der gegenseitigen Ermächtigung, trotz Selbstzweifeln am eigenen Schaffenswillen festzuhalten. Das Prinzip der gegenseitigen Herausforderung, den Neid an den Stärken der anderen in gegenseitigen Support zu verwandeln. Das Prinzip, trotz aller Bevormundung durch Macker an Technik und beim Einparken zu behaupten “Lass es uns doch erst einmal versuchen”. Das Prinzip, den Weg der Künstlerin zu gehen, die Fehler zulässt und als Weg auf einer langen Reise betrachtet.

 


“Feministisch” als Genrebeschreibung?

Nein, “feministisch” beschreibt keine Musikrichtung.

Weil aber feministische Gedanken und der Austausch über unsere Erfahrungen damit ein wichtiger Bestandteil unserer Gruppe ist, soll dieser Ausdruck in unserer Genrebeschreibung einen Platz haben. 


Oft wurden wir gefragt, ob es nicht diskriminierend sei, dass wir uns zunächst in unserer Band auf Frauen* “beschränken”. Das mag sein. Unsere ganz persönlichen Erfahrungen im Bereich Musik, Jamsessions und Bands haben uns aber gezeigt: Wir brauchen einen Schutzraum, in dem wir uns frei und unbeobachtet fühlen, in dem unsere Gefühle echten Ausdruck finden und in Musik einfließen können, in dem wir nicht befürchten, dass Macker unsere sensiblen Seiten herunterspielen oder klein machen. 


Solange wir noch nicht in einer gleichberechtigen Gesellschaft leben, und an dem Punkt sind wir noch lange nicht - auch nicht in der Musikbranche. Solange brauchen wir Schutzräume von denen aus wir uns weiter vortasten, unsere eigenen Wege gehen, uns Feedback voneinander einholen und unsere Selbstzweifel und unsere Freude an der eigenen Musik teilen können.

Denn Kalimera ist nicht nur eine Band, Kalimera ist ein Prinzip!

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